Besonderheiten bei der Ausbildungssuche junger Menschen mit Epilepsie
Wie für alle Schulabgänger stellt sich auch für junge Menschen mit Epilepsie nach Beendigung der Schullaufbahn die Frage, wie es mit der Berufsausbildung weiter geht. Epilepsiepatienten sollten hierbei jedoch an einige Besonderheiten denken. Um Betroffenen beim Thema Ausbildung ein wenig unter die Arme zu greifen und um zu verhindern, dass unnötige Komplikationen die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz erschweren, haben Epilepsieexperten des sächsischen Epilepsiezentrums Radeberg, Kleinwachau, einige wertvolle Tipps im Internet bereit gestellt. So sei es zunächst einmal wichtig, dass sich junge Menschen mit Epilepsie bereits 1 bis 2 Jahre vor Ende der Schulzeit mit der Berufswahl beschäftigen. Dabei sollten folgende Überlegungen getroffen werden: "Sind die Vorstellungen über den späteren Beruf realistisch? Werden besondere Stärken, Fähigkeiten und Eignungen beachtet? Bestehen neben der Epilepsie weitere Beeinträchtigungen, die die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz erschweren? Und: Wie stark könnte ein Anfall im gewünschten Ausbildungsberuf mich und andere gefährden?". Eine spezielle Berufsberatung sollten vor allem Epilepsiepatienten in Anspruch nehmen, die nicht anfallsfrei sind. Dabei ist es nach Meinung der Experten am besten, wenn dies durch einen Sozialarbeiter in einer Epilepsieberatungsstelle oder in einem spezialisierten Epilepsiezentrum erfolgt.
(drs/map)
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